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Es wird nicht besser - desolate Leistung in Kappelrodeck

FSV Kappelrodeck-Waldulm - FV Baden-Oos 3:0 (2:0)

 

Erstmals in dieser Saison verlor der FV Baden-Oos zum zweiten Mal in Folge und damit auch den Anschluss an Ulm und Ottersweier.

 

Um es vorweg zu nehmen: die Niederlage war verdient. Kappelrodeck war von Beginn an im Spiel, jeder Ooser im Ballbesitz wurde bedingungslos attackiert, sehr oft auch mit Fouls. Nichts Brutales aber Oos kam nie in einen Spielaufbau. Trotzdem hätte Oos beinahe den Führungstreffer erzielt aber die Latte stand einem Schuß von Mikail Badjie in der 7. Minute im Wege. Eine dieser frühen Kappelrodecker Attacken führte in der 10. Minute auch prompt zum Führungstreffer der Gastgeber. Michele Mugnos ließ sich 20 Meter vor dem Tor den Ball abnehmen, kurzer Querpass und Müller schloss platziert und unhaltbar ab. Kappelrodeck setzte seine Taktik des frühen Störens und der harten Gangart fort und wurde in der 20. Minute erneut durch einen Ooser Fehler belohnt. Ballverlust im Mittelfeld, langer Pass auf einen Kappelrodecker Stürmer, Bariou Amoussou im Ooser Tor hätte genügend Zeit zum Herauslaufen und Klären gehabt, zögerte jedoch, der Stürmer erlief den Ball, drang in den Strafraum ein, Foulspiel Bariou Amoussou, Elfmeter. Eine unstrittige und eigentlich vermeidbare Situation. Erneut Müller erhöhte für Kappelrodeck auf 2:0.

 

Für den Berichterstatter kamen die nun eigentlich bittersten Minuten. Permanentes Gemotze auf Ooser Seite. Untereinander und gegen den Schiri, was zu gelben Karten für Mikail Badjie und den Ooser Spielertrainer Pante Kalpakoglou führte. Wenn der Kappelrodecker Trainer dies so geplant hatte, dann hat er alles richtig gemacht und ich kann jedem kommenden Ooser Gegner nur diese Taktik empfehlen. Ein bisschen harte Gangart, Oos zum Debattieren bringen und der Selbstauflösungsprozess ist in Gang gesetzt. Ab der 30. Minute nahm Kappelrodeck mit der Führung im Rücken sich etwas zurück, stand tief und überließ den Gästen das Geschehen.  Oos fand aber keine Mittel, aus dieser optischen Überlegenheit etwas Brauchbares herauszuschlagen. Immer wieder wurde versucht, mit langen Bällen die schnellen Ooser Angreifer Leo Gulkow und Mikail Badjie ins Spiel zu bringen. Aber dazu wäre Platz nötig gewesen und genau diesen räumte Kappelrodeck nicht ein. Dazu fehlte in Oos eine ordnende Hand im Mittelfeld. Als dann Kappelrodeck mit einem Konter in der 63. Minute das 3:0 erzielte war für alle klar, dass es das gewesen ist.

 

Unterm Strich war es ernüchternd, mit welch einfachen Mitteln Oos zu schlagen ist. Ein gebrauchter Tag, der nicht wirklich Zuversicht für die anstehenden Aufgaben vermittelt.

 

 

 

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