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Erste lässt abreissen - Zweite Heimniederlage in Folge

FV Baden-Oos - VfB Unzhurst 0:1 (0:0)

 

Mit der zweiten Heimniederlage in Folge verabschiedet sich der FV Baden-Oos beim Kampf um die Meisterschaft. Wer gegen Bischweier und Unzhurst zuhause nicht gewinnt, hat auch eine klasse höher nichts zu suchen. Wie gegen Bischweier war aber auch diese Niederlage vermeidbar. In den ersten zwanzig Minuten hatte Baden-Oos eine Vielzahl bester Torchancen. Zwei Mal standen Spieler frei vor dem Torwart, der jedes Mal glänzend parierte. Wäre der Keeper Florian Hodapp geschlagen gewesen, half der Pfosten oder es wurde knapp am Pfosten vorbei geschossen. Ein !:0 oder 2:0 wäre zweifelsfrei möglich gewesen. In dieser Phase hätte Oos auch einen Elfmeter zugesprochen bekommen können, denn Mikail Badjie wurde im Strafraum zweifelsfrei gefoult. Aber mit den Schiris haben wir es im Moment nicht so, wenngleich der für Bühl pfeifende und noch sehr junge Julian Jung ansonsten seine Sache sehr gut machte. Dann arbeitete sich aber Unzhurst ins Spiel. Oos wurde früher attackiert, was die Gastgeber augenscheinlich -im wahrsten Sinne der Worte- aus dem Spiel brachten. So gut wie nichts mehr gelang, an den jeweiligen Strafräumen war regelmäßig Schluss.

 

Die Halbzeit erlöste den Ooser Anhang. Aber wer dachte, dass es in der zweiten Hälfte besser wird, sah sich getäuscht. Auch die Einwechselungen von Artur Schmidt und Halil Tekce für die enttäuschenden Leo Gulkow und Michele Mugnos brachten keine Wende. Unzhurst ließ einfach nichts zu. Als Pante Kalpakoglou dann voll auf Offensive setzte und mit Shaid Jallow und Timo Ganther zwei weitere Angreifer brachte, ging der Schuss nach hinten los. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld führte zu einem gradlinig vorgetragenen Konter, den Marco Bauer in der 70. Minute souverän abschloss. Oos warf nun alles nach vorne, hatte aber einfach kein Glück. Ein Drehschuss von Halil Tekce in der 90. Minute strich um Zentimeter am Pfosten vorbei.

 

Für den Gast ein glücklicher Sieg, denn besser war Unzhurst nicht. Die Truppe machte aber mehr aus ihren Möglichkeiten, nämlich kämpfen bis zum Umfallen und wenn möglich einen „lucky punsch“ setzen. Hat geklappt.

 

Noch sind in 9 Spielen 27 Punkte zu vergeben und Ottersweier muss noch zu uns. Theoretisch ist also noch vieles möglich, setzt aber voraus, dass Oos wieder in die Spur findet. Es steht nämlich zweifelsfrei fest, dass beim FV Baden-Oos im Moment zweifelsfrei der Wurm drin steckt.   

 

Die Ooser Reserve musste sich mit 1:2 geschlagen geben, zeigte aber eine deutliche Leistungssteigerung. Auf die Niederlagenstraße führte ein unberechtigter Elfmeter, gegeben von Sven Mayer, der für Kappelrodeck pfeift. Das ist der Ort, zu dem die Ooser am kommenden Samstag reisen müssen. Um 15.15 Uhr spielt die Reserve, um 17.00 Uhr die ersten Mannschaften. Bleibt zu hoffen, dass Oos den Schalter umlegen kann  (Bericht Thomas Fritz)

 

 

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