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3:0 Sieg in Ottersdorf - Ergebnis deutlicher als der Spielverlauf

FV Ottersdorf - FV Baden-Oos 0:3 (0:3)

 

Mit auf einer auf 5 Positionen veränderten Startelf begann der FV Baden-Oos in Ottersdorf. Neben Igor Lalic, der im Training umgeknickt war und sich einen Bänderriß mit Kapselverletzung zugezogen hat, sowie dem wegen Knieproblemen pausierenden Mamadou Jallow, nahmen aus taktischen Gründen Sven Cupic, Leo Gulkow und Michele Mugnos auf der Bank Platz. Zu ihnen gesellten sich der nach Erkrankung genesene aber noch Trainingsrückstand aufweisende Halil Tekce sowie Sergej Dajnes. Dem neutralen Beobachter war somit klar, dass der FV Oos bei einer Auswechselung nicht wirklich schwächer wird. Keine schlechte Ausgangsposition für einen Trainer, der zunächst auf solche Spieler verzichten kann. Pante Kalpakoglou tat dies, indem er sich selbst ins defensive Mittelfeld stellte, an seiner Seite Shaid Jallow. Vorne agierte Mikail Badjie und Theo Hatzigiannis wurde für seine starke Leistung nach seiner Einwechselung letzte Woche belohnt. Er machte seine Sache übrigens auch gestern wieder gut. Unser Spielertrainer wollte einfach die Defensive stabilisieren. Das Ergebnis von 3:0 scheint dies zu bestätigen, allerdings sieht dieses Ergebnis freundlicher aus, als es tatsächlich war. Es hätte auch durchaus anders ausgehen können.

 

Der Start von Oos war auf jeden Fall gut. Sofort präsent, kein Findungsprozess. Als die Blau-Weißen in der 3. Minute auf der linken Seite fast im Bereich der Seitenauslinie einen Freistoß zugesprochen bekamen, legte sich der Spielertrainer selbst die Kugel zurecht. Seine mit Zug und Schnitt hereingebrachte Flanke zum langen Pfosten landete punktgenau auf dem Kopf von Shaid Jallow, der keine Mühe hatte, die Kugel einzunicken. Jallow stand aber auch wirklich völlig unbewacht, ein böser Schnitzer der Ottersdorfer Abwehr. Der gleiche Spieler erhöhte in der 17. Minute auf 2:0 für Oos. Nach einer Ecke konnte Ottersdorf den Ball nur bis zur Strafraumgrenze abwehren, dort lauerte Shaid Jallow, der mit einem platzierten Flachschuss vollendete. Somit stand schon mal fest, dass der Ooser Coach Kalpakoglou mit der Hereinnahme von Shaid Jallow alles richtig gemacht hatte. Dann aber hatte Oos einige bange Minuten zu überstehen. Es begann damit, dass der Schiedsrichter Christian Kolodziej (Rastatt) ein Ooser Foul im Strafraum gesehen haben will und Elfmeter pfiff. Für viele Ooser eine Fehlentscheidung. Aber wie heißt es so schön: „Beschiss kommt auf den Tisch“. Bariou Amoussou wehrte den von Marius Siegel eigentlich gut geschossenen Elfer mit einer Glanzparade an den Pfosten. Als Ottersdorf dann kurz darauf noch von halbrechts den Innenpfosten des Ooser Gehäuses traf, wurde es ziemlich still beim Ooser Anhang. Das änderte sich aber in der 30. Minute. Ecke von links, Mikail Badjie steht goldrichtig und köpft ein. Ottersdorf hat da zweifelsfrei ein Problem. Nach Standards steht die Abwehr nicht gut.

 

Nun war der Widerstand von Ottersdorf doch ziemlich gebrochen. Erst als der Schiedsrichter ein Handspiel von Lari Djordjevic  einen Meter vor dem Strafraum in diesen verlegte und somit erneut Elfmeter für Ottersdorf gab, stellten sich nochmals Sorgenfalten auf Ooser Seite ein. Aber Getreu dem vorgenannten Zitat „Besch……… und Tisch“ vergab Ottersdorf auch diese Chance. Eugen Tjart rutschte die Kugel über den Spann, so dass der Schuß etliche Meter über das Tor ging. Aber auch Oos hatte noch Chancen z.B. als Mikail Badjie allein vor dem Torwart ebenfalls über das Tor ballerte. Ein Querpass wäre hier allererste Sahne gewesen. Oos wechselte dann nach und nach die vorgenannten Tekce, Cupic, Mugnos und Gulkow ein und brachte die 3 Punkte sicher und verdient nach Hause.

 

Etwas seltsam ist die Elfmeterquote, die Oos zur Zeit gegen sich hat. 4 Elfmeter in 2 Spielen geben zu denken. Im Moment haben wir die Schiedsrichter diesbezüglich nicht auf unserer Seite, denn zweifelsfrei waren drei der vier Strafstöße - vorsichtig ausgedrückt -  umstritten. Aber wie sagte unser Franz immer ….“schaun mer mal“

 

Die Reserve verlor nach deutlicher Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche mit 1:3, wurde aber auch zweifelsfrei vom Schiedsrichter benachteiligt. Die Tore zum 1:2 und 1:3 waren nicht knapp Abseits sondern meterweise. Obwohl es bei den Reserven um Nichts geht, ärgert das schon. (Spielbericht Thomas Fritz).

 

 

 

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